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Schon als Kind war meine Liebe zu den Tieren sehr ausgeprägt. Ich beherbergte in meinem Zimmer neben meiner Katze auch Hasen, Meerschweinchen, Hamster und Wellensittiche. Ich besuchte regelmässig Reitstunden, doch hörte ich mit Eintritt in die Oberstufe damit auf.

Ich machte die Ausbildung zur Kindergärtnerin und nachdem ich von meinem Englandjahr zurück war, begann ich auch als Kindergärtnerin zu arbeiten. Durch eine Freundin lernte ich die Islandpferde kennen. Und so kamen Draumur und Somi zu mir und wurden zu meinen langjährigen Weggefährten. Ich nahm ab und zu Mädchen aus der Nachbarschaft mit zu meinen Pferden und so endstand mein Grundstein fürs pädagogische Kinderreiten. An meinen freien Nachmittagen kamen immer mehr Kinder zu mir in den Stall und wir putzten die Pferde, unternahmen geführte Ausritte ins Gelände, übten Gymkhana-Spiele, fuhren mit der Kutsche und lernten jede Menge über die Körpersprache und Verhaltensweisen der Pferde.

Das Arbeiten mit Pferden und Kindern im Einklang, zeigt mir noch heute nach 16 Jahren, dass es wichtig ist, dass die Kindern das Pferd als Freund und nicht als Sportgerät kennen lernen. In den letzten Jahren durfte ich sehr viel von meinen Pferden lernen und ich hatte viele geduldige aber auch weniger geduldige Lehrmeister. Und heute habe ich das nötige Wissen und die Erfahrung, junge Pferde an die Arbeit mit Kindern heran zu führen. Dazu gehört aber nicht nur ein Pferd, welches still steht und sich von allen Seiten putzen lässt, sondern es ist wichtig, den Pferden eine vielseitige Ausbildung zu ermöglichen. So habe ich ein paar meiner Pferde auch elber eingefahren und eingeritten.